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Geben wir nachts unbewusst durch Sprechen im Schlaf unsere tiefsten Geheimnisse preis oder leiden Betroffene sogar an einer Schlafstörung? Was es mit den nächtlichen Schlafgeschichten wirklich auf sich hat, erfahren Sie im Anschluss!

Somniloquie – Plauderstunden in der Nacht

Der Begriff Somniloquie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ganz einfach das Sprechen im Schlaf. Dazu zählt nicht nur das Formulieren klarer Worte oder ganzer zusammenhängender Sätze, auch Laute wie Grunzen, Stöhnen, Ächzen, Weinen usw. werden diesem Schlafphänomen zugeordnet. Da die Muskeln im Schlaf generell entspannt sind, kommt es häufiger nur zu unzusammenhängenden Wortfetzen oder Gemurmel. Manche Personen schaffen es aber erstaunlicherweise durchaus, ganze Sätze zu formulieren. Die geäußerten Laute stehen oft in Verbindung mit der Verarbeitung von realen Erlebnissen.

Rein wissenschaftlich gesehen sollten die Sprachepisoden während des Schlafs eigentlich als ein „Sprechen in Verbindung mit Schlaf“ bezeichnet werden, da die Lautäußerungen und unterschiedlichen Geräusche oft mit physischen und Weckreaktionen in Zusammenhang gebracht werden können.

Ursachen für das Sprechen im Schlaf

Grundsätzlich lässt sich das Sprechen im Schlaf auf verschiedene mögliche Faktoren zurückführen:

  • Fieberzustände
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • lebhafte Träume
  • Einfluss von Medikamenten
  • gestresste Psyche

Diese Ursachen können dazu beitragen, im Schlaf Worte und Laute von sich zu geben, zu den Hintergründen zählen aber auch genetische Faktoren.

Reden im Schlaf kann in jedem Schlafstadium auftreten, am häufigsten aber im Wechsel von oder zur Tiefschlafphase und in der Übergangsphase zwischen Wachsein und Schlaf. Auch in der Traumphase (REM-Phase) können unterschiedliche Lautäußerungen vorkommen.

Reden im Schlaf – ein häufiges Phänomen?

Laut Statistik tritt das Phänomen besonders häufig im Kindesalter zwischen 2 und 10 Jahren auf: Rund 50 % des Nachwuchses plappert im Schlaf gerne vor sich hin, erst in der Pubertät lässt die Redefreude wieder nach. Im Erwachsenenalter plaudern nicht mehr etwa 5 % der Bevölkerung im Schlaf aus dem Nähkästchen. Statistisch gesehen zeigen sich Männer im Schlaf generell gesprächiger als Frauen.

Eine andere Untersuchung zeigt, dass Personen, die unter posttraumatischen Störungen leiden, doppelt so häufig im Schlaf reden als andere.

Rund 50 % der Kinder sprechen im Schlaf, aber nur 5 % der Erwachsenen.

Leidet die Schlafqualität unter Somniloquie?

Erstmal besteht kein Grund zur Sorge. Reden im Schlaf ist in den meisten Fällen völlig ungefährlich und beeinträchtigt die Qualität der Erholungsstunden nur selten. Sollten Sie aber vom nächtlichen Geplauder selbst aus dem Schlaf gerissen werden, auf andere Weise negativ beeinträchtigt sein oder morgens mit dem Gefühl aufwachen, nicht richtig ausgeruht in den Tag starten zu können, sollte eventuell doch ein Arzt konsultiert werden.

Auch Angehörige können unter den nächtlichen Plauderstunden leiden. Redet der Bettnachbar übermäßig im Schlaf, werden die Nachtstunden schnell zur mühsamen Plage.

Reden im Schlaf – in den meisten Fällen völlig harmlos

Was im Schlaf so erzählt wird – kommt die Wahrheit nun ans Licht?

Was haben die betroffenen Personen während des Schlafs so zu erzählen? Laut einer Studie der French Society for Sleep Research and Sleep Medicine (SFRMS) lassen sich vermehrt negative Ausdrücke identifizieren, im Schlaf wird also gerne frisch-fröhlich geflucht und geschimpft. Männer sprechen häufiger im Schlaf als Frauen und Forscher nehmen an, dass aufgestauter Stress und Frust durch dieses Phänomen leichter abgebaut werden.

Den sprechenden Part plagt oft die Angst davor, private Angelegenheiten oder intime Geheimnisse zu verraten. Doch diese Sorge ist gänzlich unbegründet. Das Wort “Nein“ wird Studien zufolge am häufigsten ausgesprochen. Zusammenhängende Sätze mit nachvollziehbarem Inhalt kommen so gut wie nicht vor, da die Muskeln im Schlaf weitgehend so entspannt sind, dass die exakte Artikulation der Worte kaum möglich ist. Das Gesprochene hängt oft mit Träumen zusammen, an die sich die betroffenen Personen anschließend gar nicht mehr erinnern können. Auch Dialoge mit der ruhenden Person sind so gut wie nicht durchführbar, da ein deutliches Reden im Schlaf kaum auftritt.

„Nein“ ist das häufigsten im Schlaf gesprochene Wort.

Was tun, wenn den Bettnachbar im Schlaf die Redefreude überkommt?

Reden im Schlaf wirkt sich auf die betroffene Person oft nicht negativ aus, von den Bettnachbarn können die Laute aber durchaus als störend empfunden werden, denn wer möchte schon mitten in der Nacht von undeutlichem Gequassel, undefinierbaren Lauten oder vielleicht sogar durch Schimpfwörter geweckt werden? Im schlimmsten Fall bleibt da nur mehr das Auswandern in ein anderes Zimmer. Um die eigene Schlafqualität und die des Partners zu garantieren, lässt sich jedoch auf einige Methoden zur Abhilfe gegen das Sprechen im Schlaf zurückgreifen.

Wie auch beim Schnarchen, ist es schwer mit dem Reden im Schlaf auf Kommando einfach so aufzuhören. Sorgen Sie lieber für eine angenehme Schlafumgebung mit einem ordentlich, auf Ihre Bedürfnisse ausgestattetem Bett oder einer entspannenden Gewichtsdecke. Vermeiden Sie störende Licht- und Elektroquellen, nehmen Sie vor dem Einschlafen eher ein Buch zur Hand oder lauschen Sie einem Hörbuch. Das bringt einen viel größeren Entspannungseffekt mit sich als das ziellose Scrollen durch Instagram, Facebook und TicToc am Smartphone! Bei Bedarf helfen vor dem Zubettgehen gezielte Entspannungsübungen und Meditation. Auch ausreichende körperliche Betätigung unterstützt das Wohlbefinden und sorgt abends für eine gesunde Müdigkeit. Leiden Sie jedoch unter stärkeren psychischen Belastungen, ziehen Sie am besten einen Arzt Ihres Vertrauens zu Rate.

Störfaktoren vermeiden und für ein angenehmes Schlafklima sorgen

Welche Forschung gibt es zum Thema Sprechen im Schlaf?

Da es sich beim Reden im Schlaf nur um eine leichte Form der Schlafstörung handelt, wurde auf diesem Gebiet noch nicht besonders viel in Forschung investiert. Jeder durchlebt hin und wieder stressige Perioden – das gehört zum Leben einfach dazu. Tritt das Phänomen von Zeit zu Zeit auf, braucht man sich im Grunde keine Gedanken zu machen. Handelt es sich beim Sprechen im Schlaf um das einzige Symptom, lassen sich ernsthafte Krankheiten weitgehend ausschließen. Sollte das Reden im Schlaf jedoch Überhand nehmen und die Erholungsqualität stark beeinträchtig sein, ist es ratsam einen Arzt aufsuchen, um etwaige Erkrankungen wie Parkinson, eine REM-Schlafstörung, Epilepsie und andere psychische Erkrankungen ausschließen zu können.

Bei einer bereits diagnostizierten Parkinson-Erkrankung kann Sprechen im Schlaf auf ein Fortschreiten der Krankheit hindeuten. In diesem Fall treten die Symptome jedoch aber meist in Zusammenhang mit Treten und Schlagen auf.

Ganz schön appgefahren – Schlafgeschichten auf Band

Das Fortschreiten der Technologie bringt immer wieder interessante Vorteile mit sich, und auch auf dem Schlafgebiet wächst das Angebot an neuen Apps, die persönliche Schlafgeschichten aufzeichnen und analysieren.

• Der preisgünstige Sleep Talk Recorder von App Store gilt als einer der beliebtesten Apps. Die Software zeichnet auftretende Geräusche auf und die Frequenz kann so eingestellt werden, dass die Aufnahme erst ab einer gewissen Lautstärke beginnt.

• Die kostenlose Schlafphasenwecker-App SleepBot verspricht mit ihren unterschiedlichen Features einen verbesserten Schlaf. Durch detaillierte Aufzeichnungen weckt die App sanft zum richtigen Zeitpunkt in einer leichten Schlafphase und ermöglicht anschließend ein Abspielen von Bewegungs- und Geräuschdiagrammen, sodass der Nutzer eventuelles Reden im Schlaf einfach nachkontrollieren kann.

Diskussionen mit dem Partner oder der Partnerin, ob denn nun im Schlaf geplaudert wird oder nicht, sind mit dieser smarten Funktion ab sofort hinfällig.

Wie Sie Ihre Nachtruhe mit Schlaf-Apps verbessern, erfahren Sie hier.

Quellenaufzeichnung:

https://www.br.de/radio/bayern1/schlafen-112.html

https://www.bett1.de/infoportal/schlafgeschichten/im-schlaf-reden

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11525419/ Quelle Statistik

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